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Anfragen & Bahnlinie 75 Darmstadt-Wiesbaden & Qualitätsbericht » Auswirkung des Qualitätsmanagement RMV – DB auf die DADINA
10Jun2004

Auswirkung des Qualitätsmanagement RMV – DB auf die DADINA

Sehr geehrter Herr Hörr,

bitte lassen Sie vom DADINA-Vorstand schnellstmöglich folgenden Fragen beantworten:

a. Wie ist das Qualitätsmanagement mit der DB AG aufgebaut?

  1. Welche Institutionen sind am Qualitätsmanagement von RMV und DB AG beteiligt?
  2. Welche Qualitätskriterien und –messgrößen werden berücksichtigt?
  3. Wie wird die Qualität ermittelt (Methodik, Stichprobenumfang etc.)
  4. Welche Qualitätsgrenzwerte führen zu welchen vertraglich zwischen RMV und DB AG vereinbarten Reaktionen oder Folgen?
  5. Wie werden die Kundinnen und Kunden bei der Qualitätsermittlung beteiligt?
  6. Wie werden die Gremien des RMV (Aufsichtsrat, Fahrgastbeirat usw.) beteiligt?
  7. Wie wird die Öffentlichkeit über die Ergebnisse informiert (bitte auch konkrete Beispiele für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg)?

b. Wie arbeitet das Beschwerdemanagement des RMV?

  1. Welche Ziele verfolgt der RMV mit dem Beschwerdemanagement?
  2. Welche Institutionen sind am Beschwerdemanagement des RMV beteiligt?
  3. Wie werden die Kundinnen und Kunden über Beschwerdemöglichkeiten informiert?
  4. Welche Kommunikationskanäle zur Übermittlung von Beschwerden stehen den Kundinnen und Kunden zur Verfügung?
  5. Wie wird mit den Beschwerden umgegangen (insbesondere: gibt es eine Eingangs­bestätigung? Gibt es eine individuelle Rückmeldung an den Beschwerdeführer? Werden die Beschwerden systematisch zusammenfassend analysiert?)
  6. Wie werden die Gremien des RMV (Aufsichtsrat, Fahrgastbeirat usw.) beteiligt?
  7. Wie viele Beschwerden sind seit 2001 pro Monat beim RMV auf welchem Kommunikationskanal eingegangen?
  8. Wie verteilen sich die Beschwerden auf die Beschwerdegegenstände (Unpünktlichkeit, Fahrtenausfall, Information über Unregelmäßigkeiten, Sicherheit, Sauberkeit, Personal     usw.)
  9. Wie wird die Öffentlichkeit über die Ergebnisse informiert?
  10. Wie sind die unterschiedlichen Beschwerdemöglichkeiten von Verkehrs­unternehmen einschließlich der DB AG, der lokalen Nahverkehrsgesellschaft und dem RMV vernetzt?

c. Welche Ergebnisse des Qualitäts- und Beschwerdemanagements wurden für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg seit 2001 für den SPNV erreicht?

  1. Wie entwickelte sich die Pünktlichkeit (Angaben bitte lediglich für die Haupt­verkehrszeit von 6-9 Uhr: Monatswerte für die maximale Verspätung, die durchschnittliche Verspätung, den Anteil der verspäteten Züge und Summe der Ver­spätungen pro Monat) der Linien Darmstadt-Frankfurt und Darmstadt –     Wiesbaden/Aschaffenburg für Darmstadt Hauptbahnhof?
  2. Welche Ursachen (insbesondere unterschiedliche Verschuldensgründe DB AG wie Netzmängel, Fahrzeugmängel, Personal und Fremdverschulden) traten anteilig für die Verspätungen in den einzelnen Monaten auf?
  3. Welche Aktivitäten wurden durch RMV und DB AG unternommen, um die Verspätungsgründe zu beseitigen?
  4. Wie viele Züge sind seit 2001 pro Monat in der Hauptverkehrszeit von 6-9 Uhr ausgefallen?
  5. Welche Ursachen (insbesondere unterschiedliche Verschuldensgründe DB AG wie Netzmängel, Fahrzeugmängel, Personal und Fremdverschulden) traten anteilig für die Ausfälle in den einzelnen Monaten auf?
  6. Welche Aktivitäten wurden durch RMV und DB AG unternommen, um Ausfälle zu vermeiden?
  7. Welche weiteren Probleme (Komfort, Sauberkeit, Sicherheit) traten im SPNV auf und welche Maßnahmen zur Verbesserung der Situation wurden eingeleitet?

d. Wie entwickelten sich die Fahrgastzahlen auf den Linien Darmstadt-Frankfurt und Darmstadt und Darmstadt-Wiesbaden/ Aschaffenburg seit Einführung des RMV?

e. Welche Erfolge konnten durch die Zahlungen der DB AG an den RMV für nicht korrekt erbrachte Leistungen (für 2003 ca. 2,5 Mio. Euro) in der Stadt Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg erreicht werden?

  1. Welche Maßnahmen wurden aus den Zahlungen finanziert?
  2. Welche Institutionen bzw. Unternehmen erhielten Mittel aus den Zahlungen?
  3. Wie wird sichergestellt, dass die Empfänger der Mittel, diese ausschließlich für eine Qualitätsverbesserung verwenden, die nicht bereits durch reguläre Zahlungen abgedeckt ist?

f. Welche Aktivitäten wurden durch die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg im Aufsichtsrat zur Qualitäts­verbesserung des SPNV der Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg seit 2001 initiiert?

Mit freundlichen Grüßen,

Felix Weidner

Verfasst am 10.06.2004 um 12:00 Uhr von mit den Schlagwörtern , , , .
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