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16Aug2010

Einsatz von ehrenamtlichen Qualitätsscouts

Sehr geehrter Herr Vorsitzender der DADINA-Verbandsversammlung Hörr,

wir bitten Sie, den folgenden Antrag bei der kommenden 20./III Sitzung der DADINA-Verbandsversammlung am 29. September 2010 behandeln zu lassen.

Die Verbandsversammlung der DADINA möge beschließen:

Der DADINA-Vorstand wird gebeten, dein Einsatz von ehrenamtlichen Qualitätsscouts im Rahmen des Qualitätsmanagements zu prüfen. weiterlesen »

02Feb2010

Bus- und Bahnangebot der DADINA bekommt gute Noten

Qualitätsbericht 2009 liegt vor

„Die guten Noten der Fahrgäste und das hohe Pünktlichkeitsniveau des Bus- und Bahnangebotes in der DADINA sind für uns Bestätigung und Ansporn, unseren konsequenten Einsatz für den Öffentlichen Nahverkehr mit Nachdruck fortzusetzen.“  freut sich der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in der DADINA, Felix Weidner, über den nun veröffentlichten DADINA-Qualitätsbericht 2009. Die Erstellung des Berichtes hatten die GRÜNEN vor rund zwei Jahren durchgesetzt. „Wir dürfen uns nicht auf unseren Erfolgen wie der Straßenbahnverlängerung nach Alsbach, Schnellbussystemen in den Ostkreis und nach Weiterstadt, der Odenwaldbahn, dem MobiTick oder der Pünktlichkeitsgarantie, um nur einige wenige zu nennen, ausruhen. Sondern wir müssen auch dafür sorgen, diese Erfolge immer wieder ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, um diese Steigerung der Qualität im Sinne des Klima- und Umweltschutzes auch in steigende Fahrgastzahlen umzusetzen.“ erläutert Weidner. weiterlesen »

25Sep2009

DADINA verabschiedet sich von ihren Vorsitzenden

Service- und Fahrplaneinschränkungen verhindert

Nach einer abschnittsweise kontroversen letzten Sitzung der DADINA-Verbandsversammlung haben sich gestern die Verbandsvertreter sowie viele Wegbegleiter im Rahmen einer gelungenen Feier in der Griesheimer ‚Linie 9’ von den scheidenden Vorstandsvorsitzenden Landrat Jakoubek und Stadtrat Feuchtinger verabschiedet. „Der ÖPNV war für die scheidenden Vorsitzenden nie nur eine Aufgabe unter vielen, sondern hat bei beiden immer absolute Priorität genossen. Der ÖPNV an sich, die DADINA und allen zuvorderst die Fahrgäste verdanken Klaus Feuchtinger und Alfred Jakoubek unheimlich viel.“ betont Felix Weidner, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in der DADINA, und ergänzt: „Aber auch als Verbandsvertreter werden wir die immer konstruktive, offene und faire Zusammenarbeit vermissen. Die Messlatte liegt für die Nachfolger nun sehr hoch. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum die Stadt Darmstadt bisher keinen Nachfolger für Herrn Feuchtinger in der DADINA bestimmt hat.“ kann sich Weidner eine Spitze gegen ausstehende Entscheidungen in Darmstadt nicht verkneifen. weiterlesen »

26Sep2008

DADINA-Sitzung: SPD blockiert Antrag zu Bahnlinien 63 und 75

Unerklärliches Taktieren auf dem Rücken der Fahrgäste

Nicht behandelt werden konnte bei der gestrigen Sitzung der Verbandsversammlung der Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) der Antrag der GRÜNEN zur Bahnlinie Aschaffenburg-Darmstadt-Wiesbaden (Linien 63 und 75). Ursache hierfür war die Ablehnung der SPD, den Antrag in die Tagesordnung aufzunehmen. „Da die entsprechenden Informationen über die geplanten Kapazitätseinschränkungen auf der Bahnlinie erst nach Antragsschluss bekannt geworden sind, haben wir den Weg über einen Eilantrag gewählt. Der Behandlung des Antrages in der Sitzung müssen dann 2/3 der Mitglieder des Gremiums zustimmen. Bereits dies hat die SPD jedoch ‚erfolgreich’ verhindert.“ ärgert sich der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in der Verbandsversammlung der Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA), Felix Weidner. weiterlesen »

25Sep2007

DADINA berät GRÜNE Anträge zu Pünktlichkeitsbericht und Nahverkehrsplan

Mit einem umfangreichen Programm startet die DADINA-Verbandsversammlung am kommenden Donnerstag (27.) in den Herbst. „Mit unseren Anträgen zum Nahverkehrsplan und zur Erstellung eines DADINA-Pünktlichkeitsberichtes stellen wir entscheidende Weichen für den ÖPNV im DADINA-Gebiet.“ freut sich der Vorsitzende der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Verbandsversammlung der Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA), Felix Weidner. „Der Arbeitnehmerschutz vor Lohndumping und eine Verbesserung der Umweltstandards der Fahrzeuge im ÖPNV sind die Kernpunkte unseres Antrags zum Nahverkehrsplan. Mit dem Pünktlichkeitsbericht wollen wir darüber hinaus bereits ab kommendem Jahr die Pünktlichkeit sowie die Ergebnisse der ebenfalls zur Beschlussfassung anstehenden Kundengarantie des ÖPNV im DADINA-Gebiet der Öffentlichkeit zugänglich machen.“ so Weidner. weiterlesen »

15Aug2007

DADINA Pünktlichkeitsbericht

Die Verbandsversammlung der DADINA möge beschließen:

  1. Der DADINA-Vorstand wird beauftragt, ab 2008 jeweils zu Jahresmitte einen Pünktlichkeitsbericht über die im DADINA-Gebiet erbrachte Linien- und Gesamtpünktlichkeit  der Nahverkehrsleistung zu veröffentlichen. In den Bericht einfließen sollen mindestens die im rechnergestützten Betriebsleitsystem erfassten Linien; die Darstellung der Pünktlichkeit aller im DADINA-Gebiet verkehrenden Linien (Eisenbahn, Straßenbahn, Bus, Sonderformen) ist anzustreben.
  2. Weiterhin anzustreben ist die Ergänzung des Berichts um die im Rahmen des Qualitätsmanagements erhobenen Ergebnisse aus Fahrgastbefragungen und sonstigen Erhebungen.
  3. Die Weiterentwicklung des Pünktlichkeitsberichts zu einem DADINA-Qualitätsbericht ist anzustreben. weiterlesen »
10Jun2004

Auswirkung des Qualitätsmanagement RMV – DB auf die DADINA

Sehr geehrter Herr Hörr,

bitte lassen Sie vom DADINA-Vorstand schnellstmöglich folgenden Fragen beantworten:

a. Wie ist das Qualitätsmanagement mit der DB AG aufgebaut?

  1. Welche Institutionen sind am Qualitätsmanagement von RMV und DB AG beteiligt?
  2. Welche Qualitätskriterien und –messgrößen werden berücksichtigt?
  3. Wie wird die Qualität ermittelt (Methodik, Stichprobenumfang etc.)
  4. Welche Qualitätsgrenzwerte führen zu welchen vertraglich zwischen RMV und DB AG vereinbarten Reaktionen oder Folgen?
  5. Wie werden die Kundinnen und Kunden bei der Qualitätsermittlung beteiligt?
  6. Wie werden die Gremien des RMV (Aufsichtsrat, Fahrgastbeirat usw.) beteiligt?
  7. Wie wird die Öffentlichkeit über die Ergebnisse informiert (bitte auch konkrete Beispiele für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg)? weiterlesen »
10Jun2004

Qualitätsmanagement im DADINA-Gebiet

Sehr geehrter Herr Hörr,

bitte nehmen Sie den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der 13. Sitzung der DADINA Verbandsversammlung am 8.Juli:

Die Verbandsversammlung der DADINA möge beschließen:

Der Vorstand der DADINA wird beauftragt ein Konzept für ein Qualitätsmanagement im DADINA-Gebiet inklusive geplantem Umsetzungszeitraum vorzulegen. Dieses muss insbesondere beinhalten:

  • eine lückenlose Überwachung der Pünktlichkeit und der geplanten Anschlüsse
  • regelmäßige und unangekündigte Kontrollen der Fahrzeugausstattung und des Service ggf. auch durch freiwillige Mitarbeiter in Form von Qualität-Scouts
  • erstellerneutrale und unternehmensübergreifende Information und Koordination bei unvorhergesehenen Ereignissen (Unfällen, etc.) und Umleitungen wegen Baustellen o.ä.
  • Koordination unternehmensübergreifender Ersatz-verkehre, Zusatzverkehre sowie das zugehörige Informatonsmanagement
  • Sicherstellung der Fahrgastinformation
  • Koordinierung und Steuerung der Unternehmens-bemühungen zur Erreichung gemeinsamer Ziele (z.B. Schülerinformationen)
  • erstellen und regelmäßiges Update eines DADINA-Servicebarometers, an dem für die Öffentlichkeit die erreichte Servicequalität in Bezug auf die Ziele ersichtlich wird

Begründung:
Insbesondere in Zeiten knapper Kassen muss darüber nachgedacht werden, wie die Aufgabenträger mit nur geringem Mitteleinsatz oder Kostenneutral überhaupt noch größere Verbesserungspotentiale jenseits des Mehrverkehrs erschließen können. Mit der derzeitigen Arbeitsweise, Planung und Vorbereitung auf den Wettbewerb ist die DADINA im Bundesvergleich zwar sehr gut aufgestellt. Anders stellt sich das Bild jedoch bei dem Thema „Qualitäts- und Servicemanagement“ dar. Hier fehlen bisher fast jegliche Strukturen, um die Umsetzung der geplanten und bezahlten Leistung im Betrieb zu überprüfen und bei Planabweichungen zu steuern. Hier kann mit systematischen Änderungen im Ablauf und Neuverteilung von Zuständigkeiten ein großer Qualitätssprung erreicht werden.
Das wohl wichtigste, aber vor allem objektivste Kriterium der erbrachten Qualität, ist die Pünktlichkeit. Laut DADINA-Nahverkehrsplan 2004-2009 sind Fahrzeuge im ÖPNV unpünktlich, wenn Sie verfrüht (also „vor Fahrplan“) oder mehr als 3 Minuten verspätet fahren. Fahrtausfälle sind besonders ärgerlich.
Aus diesen Kriterien können Regressforderungen abgeleitet werden – aber nur, wenn Sie auch überwacht werden. Es schon rechtlich nicht möglich, dass derartige Forderungen „über die Beschwerden der Kunden [mit] Hinweisen auf nicht ordnungsgemäßen Betrieb“[1] begründet werden. Daher wird eine lückenlose Überwachung der Pünktlichkeit, die heute technisch bereits ohne weiteres möglich ist, benötigt.
Abhängig von den Ausstattungsmerkmalen des eingesetzten Fahrzeugs steigt oder sinkt die Vergütung für die Verkehrsunternehmen. Nach der bisherigen Praxis „melden die Verkehrsunternehmen die eingesetzten Fahrzeuge mit Ausstattungsmerkmalen an die DADINA.“[2] Zwar stellt der DADINA-Vorstand fest, „dass die Verkehrsunternehmen die Fahrzeuge ordnungsgemäß einsetzen.“[3] Jedoch ist nicht nur fraglich, auf welcher Stichprobenzahl diese Aussage basiert, sondern ist damit auch keinerlei Aussage über den tatsächlichen Zustand der Fahrzeuge (insbes. Sauberkeit, Verkehrssicherheit, etc.) getroffen. Hier können nur klar definierte Auflagen und daraus erfolgende unangekündigte unregelmäßige Stichproben „mehr Qualität fürs Geld“ im Sinne der ÖPNV-Nutzer bewirken.
Im Falle eines Unfalls oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen, von denen nur selten wirklich nur ein Unternehmen betroffen ist, setzen an verschiedenen Stellen, mal früher mal später, ein Krisenmanagement ein. Da dieses Krisenmanagement jedoch subjektiv, mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Zielen und einer unterschiedlichen Informationsausgangslage erfolgt, ist ein Handeln im Sinne des Gesamtsystem (erhalten von Verknüpfungen, Anschlusssicherung, unternehmensübergreifende Ersatzverkehre, etc.) faktisch ausgeschlossen. Eine übergeordnete unabhängige Moderations- oder Leitungsebene, die als einzige in diesen Fällen in dem komplizierten Netz vernünftige Entscheidungen im Sinne der Fahrgäste treffen könnte, fehlt hier völlig. Aber auch im weniger akuten Fall (bspw. Baustellen) finden oft keine unternehmensübergreifenden Maßnahmen für die Kundeninformation oder die Aufrechterhaltung der Fahrbeziehungen statt.
Wie sich beim Schlossgrabenfest wieder gezeigt hat, ist ein gemeinsames abgestimmtes Vorgehen bei Großveranstaltungen von immenser Bedeutung für die reibungslose Abwicklung des auftretenden Mehrverkehrs. Aber nicht nur derart große Feste, sondern auch kleinere Veranstaltungen (Kerb, Schul-/Unipartys, etc.), schlagen sich nicht nur mit Umleitungen, sondern auch mit erhöhtem Kundenzustrom auf den ÖPNV nieder. Auch hier fehlt eine Koordinierungsebene, die auch unternehmensübergreifende Entscheidungen (Fahrzeug der Firma X fährt Zusatzverkehr auf einer Linie der Firma Y) akut und schnell treffen kann.
Auch das Informationsmanagement bei großen Veranstaltungen lässt bisher eher zu wünschen übrig. Beim Schlossgrabenfest wurden auf private Initiative hin einige Ansätze erfolgversprechend getestet. Informationen müssen hier aus einer – und zwar aus erster – Hand erfolgen.
Während die Fahrgastinformation an den städtischen Haltestellen (insbes. HEAG) relativ gut funktioniert, fehlen in den ländlichen Gebieten häufig schon wenige Tage nach dem Fahrplanwechsel die Fahrpläne und werden über das Jahr hinweg auch nicht ersetzt. Auch kommt es vor, dass Linien an Haltestellen angeschlagen sind, deren Linienweg dort schon seit mehreren Jahren nicht mehr entlang führt.
Ein Aushangfahrplan ist der wichtigste Teil der Kundeninformation und ein wesentliches „Zugangskriterium“ für potentielle Kunden. Auch können dem Kunden hier ohne großen Aufwand sonstige Informationen (Sonderverkehre, etc.) zugänglich gemacht werden.  Es kann konsterniert werden, dass die derzeitige Praxis, den jeweiligen Unternehmen die Pflege der Haltestellenbeschilderung zu überlassen, gescheitert ist.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Fahrgastinformation in den Fahrzeugen über Haltestellenansagen. Unternehmensübergreifende Ansagen sind bis dato genau so undenkbar wie ein einheitliches Ansageschema
Verschiedene Verkehrsunternehmen (HEAG, VU, weitere) treten eigenständig an Schulen heran und bieten diverse Schulungen für Kinder an. Die Bemühungen der Unternehmen sind lobenswert und zu unterstützen, da sie ganz wesentlich auch im Sinne der DADINA sind. Erste Maßnahme muss jedoch sein, die Bemühungen zu koordinieren und so für eine höhere Effizienz zu sorgen.
Um der Verbandsversammlung, dem Fahrgastbeirat und der Öffentlichkeit die Bemühungen der DADINA um den Service deutlich zu machen und zu veranschaulichen, ist ein Service- und Pünktlichkeitsbarometer einzuführen.

Mit freundlichen Grüßen,

Felix Weidner


[1] Aus der Antwort des DADINA-Vorstands auf die Anfrage „Erbrachter Service 2003“ von Bündnis90/Die Grünen in der Sitzung vom 16.03.2004
[2]
wie 1
[3] wie 1

11Feb2004

Servicebarometer 2003

Sehr geehrter Herr Hörr,

wir stellen folgende, auf die Tagesordnung der nächsten Verbandsversammlung zu setzende Anfrage an den Verbandsvorstand:

  1. Wie hoch war die Pünktlichkeitsquote im Fahrplanjahr 2003 aufgeschlüsselt nach Linien und Betreiber?
  2. In wie weit wurden die von der DADINA gesetzten Vorgaben bezüglich der Ausstattung der Fahrzeuge und des Service eingehalten?
  3. Welche Regressforderungen konnten dadurch bereits erhoben werden oder stehen noch aus?
  4. Wie hat sich Pünktlichkeit im Fahrplanjahr 2004 bisher entwickelt? weiterlesen »